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17.02.2026 | Susanne Neumann

Fitnesstrends 2026

Das American College of Sports Medicine (ACSM) hat seinen aktuellen Trendreport veröffentlicht. Für Fitnessanlagen, Studiobetreiber und Trainer gilt die Untersuchung als verlässlicher Gradmesser, um Kundenbedürfnisse sowie internationale Entwicklungen der Branche frühzeitig zu erkennen. Einen Überblick über die Platzierungen im offiziellen ACSM-Ranking liefert unsere Infografik.

Wie in jedem Jahr basiert die Analyse auf einer weltweit angelegten Erhebung zu den wichtigsten Fitnesstrends.

ACSM Fitnesstrends: Methodik der Erhebung

Für die Studie wurden mehr als 2.000 Fachleute aus der Fitness- und Gesundheitsbranche befragt. Zu den Teilnehmenden zählten unter anderem Studiobetreiber, Personal Trainer, Physiotherapeuten sowie Wissenschaftler.

Die Befragten konnten aus einer Auswahl von 50 potenziellen Trends in neun Kategorien diejenigen benennen, die sie für besonders relevant halten. Darüber hinaus bestand die Möglichkeit, weitere Themen zu ergänzen, die nicht in der vorgegebenen Liste enthalten waren.

Top-Ten-Ranking im Überblick

Auch in der mittlerweile 20. Ausgabe mit dem Titel „2026 ACSM Worldwide Fitness Trends: Future Directions of the Health and Fitness Industry“ behauptet die Wearable-Technologie erneut die Spitzenposition im globalen Ranking.

Den zweiten Platz belegen Fitnessprogramme für ältere Zielgruppen, gefolgt von Angeboten zur Gewichtsreduktion auf Rang drei.

Die Top Ten der Fitnesstrends 2026:

1. Wearable-Technologie

Wearables wie Smartwatches, Fitnessarmbänder oder Brustgurte erfassen Trainings- und Gesundheitsdaten in Echtzeit. Sie liefern Informationen zu Herzfrequenz, Kalorienverbrauch, Schlafqualität oder Trainingsintensität. Auf Basis dieser Daten lassen sich Trainingsprogramme individuell steuern und anpassen. Für Trainer und Nutzer entsteht dadurch eine objektive Grundlage zur Leistungsbewertung und Motivation.

2. Fitnessprogramme für Ältere

Diese Programme richten sich gezielt an die Bedürfnisse der wachsenden Generation 60+. Im Fokus stehen der Erhalt von Muskelkraft, Beweglichkeit, Koordination und Gleichgewicht. Gleichzeitig berücksichtigen sie altersbedingte Erkrankungen wie Osteoporose oder Gelenkbeschwerden. Das Training ist funktionell ausgerichtet und an den Alltag der Zielgruppe angepasst.

3. Training zur Gewichtsreduktion

Hierbei handelt es sich um strukturierte Trainingskonzepte zur nachhaltigen Reduktion des Körpergewichts. Sie kombinieren Ausdauer- und Krafttraining und werden häufig durch ernährungsbezogene Maßnahmen ergänzt. Ziel ist nicht nur der kurzfristige Fettabbau, sondern eine langfristige Veränderung des Lebensstils. Eine individuelle Anpassung an Leistungsniveau und Gesundheitszustand ist dabei zentral.

4. Mobile Trainingsapps

Trainingsapps ermöglichen orts- und zeitunabhängiges Training über Smartphone oder Tablet. Sie bieten digitale Trainingspläne, Videoanleitungen, Fortschrittskontrollen und teilweise Live-Coachings. Nutzer können ihr Training flexibel in den Alltag integrieren und eigenständig steuern. Für Studios eröffnen sich dadurch neue Möglichkeiten der digitalen Kundenbindung.

5. Balance, Flow und Core Training

Dieser Trend vereint Gleichgewichtsübungen, fließende Bewegungsabläufe und gezieltes Training der Körpermitte. Er trägt zur Verbesserung von Stabilität, Haltung und Körperwahrnehmung bei. Typische Inhalte stammen aus Yoga-, Pilates- oder funktionellen Trainingskonzepten. Besonders profitieren Personen mit Rückenbeschwerden oder eingeschränkter Beweglichkeit.

6. Training zur mentalen Gesundheit

Diese Trainingsformen verbinden körperliche Aktivität mit Maßnahmen zur Stressreduktion und Förderung des psychischen Wohlbefindens. Neben Bewegung spielen Atemtechniken, Entspannungsübungen und achtsamkeitsbasierte Methoden eine zentrale Rolle. Ziel ist es, mentale Belastungen besser zu bewältigen und die Resilienz zu stärken. Der Trend unterstreicht die zunehmende Bedeutung ganzheitlicher Gesundheitsansätze.

7. Traditionelles Krafttraining

Klassisches Krafttraining mit freien Gewichten und Maschinen bleibt ein grundlegender Bestandteil moderner Trainingskonzepte. Es dient dem gezielten Muskelaufbau, der Verbesserung der Knochendichte und der Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Auch im Präventions- und Rehakontext nimmt es eine wichtige Rolle ein. Moderne Programme integrieren es zunehmend in funktionelle und gesundheitsorientierte Trainingsformen.

8. Datengesteuerte Trainingstechnologie

Bei diesem Ansatz basieren Trainingsentscheidungen auf digital erfassten Leistungsdaten. Sensoren, Softwarelösungen und Analyseprogramme ermöglichen eine präzise Steuerung von Belastung und Regeneration. Trainingspläne lassen sich dadurch individuell und evidenzbasiert anpassen. Der Trend steht für eine fortschreitende Verzahnung von Training und digitaler Diagnostik.

9. Freizeit- und Sportvereinsangebote für Erwachsene

Diese Angebote verbinden körperliche Aktivität mit sozialer Interaktion. Sie richten sich an Erwachsene, die außerhalb klassischer Fitnessstudios sportlich aktiv sein möchten. Im Vordergrund stehen gemeinsames Erleben, Regelmäßigkeit und Spaß an Bewegung statt leistungsorientierter Zielsetzungen. Typische Formate sind Vereinsprogramme, Hobbyligen oder betreute Freizeitsportgruppen.

10. Funktionelles Fitnesstraining

Funktionelles Training orientiert sich an natürlichen Bewegungsmustern des Alltags. Es beansprucht mehrere Muskelgruppen gleichzeitig und verbessert Kraft, Koordination und Beweglichkeit. Charakteristisch sind Übungen mit dem eigenen Körpergewicht, Kleingeräten oder instabilen Unterlagen. Ziel ist eine höhere Belastbarkeit im Alltag sowie eine bessere sportliche Leistungsfähigkeit.

Schwerpunkt Gesundheit, Prävention und Bewegung

In den Rängen elf bis 20 finden sich sowohl neue Trends als auch bewährte Konzepte, die seit Jahren regelmäßig unter den meistgenannten Entwicklungen vertreten sind. Der Blick auf diese Platzierungen verdeutlicht, dass gesundheitsorientierte und präventive Angebote weiterhin an Bedeutung gewinnen.

11. Spezialisierte Boutiquestudios

12. Hochintensives Intervalltraining (HIIT)

13. Gruppenfitnesskurse

14. Training zur Behandlung chronischer Erkrankungen

15. Beschäftigung von qualifiziertem Fachpersonal

16. Rehatraining, angepasste Bewegungs- und Sporttherapie

17. Wärme- und Kältetherapie

18. Outdoorfitnessangebote

19. Multifunktionsfitnessanlagen

20. Bewegungsförderung im Jugendalter

Nach Einschätzung der Befragten sind insbesondere eine interdisziplinäre Betreuung durch qualifizierte Fachkräfte aus Training, Therapie und Medizin, ein vielseitiges Kursangebot sowie ergänzende Regenerations- und Zusatzleistungen entscheidend, um Mitglieder nachhaltig zu gewinnen und langfristig an Fitnessanlagen zu binden.

Zusätzliche Factsheets zu nationalen Entwicklungen

Neben dem internationalen Trendreport stellt das ACSM auch in diesem Jahr wieder eigenständige Factsheets für einzelne Länder und Märkte zur Verfügung. Diese ermöglichen eine differenzierte Analyse regionaler Besonderheiten und Entwicklungslinien.

In Verbindung mit dem globalen Ranking liefern die ergänzenden Auswertungen eine fundierte Grundlage, um internationale Trends auf nationale Märkte zu übertragen. Dadurch lassen sich Strategien, Trainingsmodelle und Betreuungskonzepte gezielt an unterschiedliche Zielgruppen und Marktbedingungen anpassen.

Abschließend zeigt das ACSM-Ranking 2026, dass sich die Fitnessbranche zunehmend in Richtung personalisierter, datenbasierter und gesundheitsorientierter Angebote entwickelt. Digitale Technologien und klassische Trainingsformen wachsen dabei immer stärker zusammen. Gleichzeitig gewinnen präventive und therapeutisch ausgerichtete Konzepte weiter an Bedeutung. Für Anbieter eröffnet dies neue Chancen, ihre Angebote differenziert zu positionieren und langfristig auf veränderte Kundenbedürfnisse auszurichten.

 


Autor

Susanne Neumann

Leitende Redakteurin #FITNESS

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